Forschungsgebiete

Im Institut für Quantenmaterialien und -technologien (IQMT) untersuchen wir neuartige Materialien, die aufgrund von Quantenkorrelationen und starker elektronischer Wechselwirkungen besondere Eigenschaften aufweisen. Prominente Beispiele hierfür sind Magnetismus und Supraleitung.

Das Zusammenwirken der uns zur Verfügung stehenden experimentellen und theoretischen Methoden zielt auf ein tiefgreifendes Verständnis der Materialeigenschaften ab. Die Skala von Methoden reicht hierbei von modernsten Verfahren der Materialherstellung (Einkristalle und dünne Filme) über Transport- und thermodynamische Messverfahren, Röntgenbeugung, inelastische Streuung von Photonen und Neutronen bis zu Elektronen-Spektroskopie und -Spektromikroskopie. Untersuchungen können auch unter extremen Bedingungen (Temperaturen im mK-Bereich, Magnetfelder bis zu 14 T, hoher Druck, Dehnung ...). durchgeführt werden.

Eine hochentwickelte theoretische Modellierung und ab-initio-Simulationen vermitteln wertvolle Einsichten in die Vorbereitung der Experimente und die Interpretation der hierbei gemessenen Daten.

Die Experimente werden am IQMT und an verschiedenen an anderen Forschungs-einrichtungen installierten Geräten durchgeführt, insbesondere an der Weich-Röntgen-Analytik-Anlage WERA und am 3-Achsen-Neutronen-Spektrometer 1T .